Über uns

 After Six im Nebel

Der Jazzchor After Six gehört seit 20 Jahren zur hannoverschen Chorszene und nimmt seine Zuhörer mit auf eine beflügelnde Reise durch vokale Jazz- und Popmusik.

Chorleiterin Anja Ritterbusch

Chorleiterin Anja Ritterbusch

Dynamische A cappella-Klänge treffen auf spannende Jazz-Arrangements, pulsierende Latin-Titel auf eingängige Popsongs und unter die Haut gehende Balladen. Dabei hauchen die 35 SängerInnen der Musik mit sattem Groove, schillernden Klängen und ausdrucksstarken Stimmen neues Leben ein und begeistern durch ihre lebendige Performance. Das Ziel: Die Botschaft jedes Stückes erlebbar zu machen.

Seit 20 Jahren gehört After Six zur hannoverschen Chorlandschaft. Unter der Leitung der Sängerin und Gesangsdozentin Anja Ritterbusch überzeugen die 35 Sängerinnen und Sänger nicht nur mit klassischer Jazzliteratur – auch kreative Neuinterpretationen und moderner Jazz-Sounds stehen bei After Six auf dem Programm. Seit seiner Gründung im Jahre 1997 ist das Ensemble stets auf der Suche nach neuen Inspirationen. Neben Werken von namhaften Arrangeuren wie Kerry Marsh, Jens Johansen, Thierry Lalo und Line Groth prägen speziell für den Chor arrangierte Stücke, auch von Mitgliedern aus den eigenen Reihen, das unverwechselbare Klangspektrum von After Six. In jedem Akkord, in jedem Ton spiegeln sich der hohe Anspruch und zugleich der starke Teamgeist des Ensembles wider. 2017 belegte After Six den 2. Platz beim Niedersächsischen Chorwettbewerb in der Kategorie Populäre Chormusik.

In Konzerten und vielfältigen Veranstaltungen ist das Ensemble a cappella, mit Klavierbegleitung oder mit kompletter Band zu hören. 2017 feierte der Chor sein 20-jähriges Bestehen mit einer Reihe von ausverkauften Konzerten und trat als Partnerchor bei der Internationalen A-cappella-Woche Hannover als Support von The Idea of North auf. Mit besonderen Konzertprojekten hat der Chor in den letzten Jahren sein Profil geschärft. Seit 2015 tritt der Chor u.a. gemeinsam mit der Big Band ‘Clean, fine and funky’ (Ltg. Achim Kück) in einem bislang einzigartigen Konzertprojekt auf: Unter dem Motto ‚Sing, sing, sing – all you got to do is swing!‘ lassen die beiden Ensembles den satten Sound von 30 Stimmen mit dem kraftvollen Klangkörper einer Big Band verschmelzen und präsentierten das Ergebnis seitdem rund 1.800 Zuhörern in Hannover und Umgebung. Weitere Highlights waren die erste Auslandsreise, die den Chor im Frühjahr 2013 nach Glasgow führte, sowie die Teilnahme am Jazz- und Popchor-Festival Total Choral in Berlin 2016. Im Januar 2016 realisierte das Ensemble unter der konzeptionellen und musikalischen Federführung des Sängers und Schlagzeugers Christian von Richthofen eine Performance für Sennheiser.

Regelmäßige Workshops und Coachings mit Dozenten wie z.B. Morten Kjaer (ehemals Vocal Line), Tobias Hug (The Swingle Singers), Achim Rust (Juicebox), Felix Powroslo und Hilde Kappes, sorgen für eine stetige Inspiration und wertvollen Input von außen. Bis heute ist After Six einer der wenigen unabhängigen Jazzchöre in Hannover und hat sich als solcher in der hannoverschen Musikszene etabliert. Was seine Mitglieder seit jeher verbindet: Die unvergleichliche Freude an der Musik. Diese, das facettenreiche Repertoire und die strahlende Bühnenpräsenz des Chors machen jedes Konzert von After Six zu einem intensiven Erlebnis.

Wie alles begann…

Nach rund einjähriger Probenarbeit betraute Chorgründerin Nicole Adrian die bekannte Jazzsängerin und Chorleiterin Cymin Samawatie mit der musikalischen Leitung. Es entstand ein Repertoire aus swingenden Gospels und Jazzarrangements.

Im Anschluss übernahm zunächst Tilmann Weiß (5 vor der Ehe) die Chorleitung, von 2004 bis 2009 dann Frank Katemann – ein wahrer Glücksgriff für das Ensemble. Der studierte Musiker brachte frischen Wind in die Probenarbeit, und das Repertoire wurde um viele neue, anspruchsvolle Arrangements erweitert. Unter der Leitung von Frank nahm after Six anlässlich seines zehnjährigen Bestehens 2007 seine erste Studio-CD “10 Years – Songs ’bout Dolls & Gigolos” auf. Das CD-Release- und Jubiläumskonzert wurde ein voller Erfolg.

Nach Franks jobbedingtem Ausstieg übernahm Lena Metten die musikalische Leitung. Auch in dieser Zeit gab es viele neue Impulse und der Chor erarbeitete sich ebenso schöne wie komplexe Arrangements wie etwa  „Blue“ von Joni Mitchell oder „Spain“ von Chick Corea.