Über uns

 

Der Jazzchor After Six gehört seit 20 Jahren zur hannoverschen Chorlandschaft und nimmt seine Zuhörer mit auf eine beflügelnde Reise durch vokale Jazz- und Popmusik.

Chorleiterin Anja Ritterbusch

Chorleiterin Anja Ritterbusch

Dynamische A cappella-Klänge treffen auf spannende Jazz-Arrangements, pulsierende Latin-Titel auf eingängige Popsongs und unter die Haut gehende Balladen. Facettenreich und mit viel Freude am Groove wird After Six auf der Bühne erlebt. Dabei hauchen die 35 SängerInnen der Musik mit schillernden Klängen und ausdrucksstarken Stimmen neues Leben ein und begeistern durch ihre lebendige Performance. Das Ziel: Die Botschaft jedes Stückes erlebbar zu machen.

Unter der Leitung der Sängerin und Gesangsdozentin Anja Ritterbusch überzeugt der Chor nicht nur mit klassischer Jazzliteratur – auch kreative Neuinterpretationen und moderner Jazz-Sounds stehen bei After Six auf dem Programm. Das vielfältige Repertoire besteht aus anspruchsvollen Arrangements bekannter Ensembles, wie The New York Voices und Vocal Line sowie von Stars wie Jamie Cullum und Peter Gabriel. Neben Werken von namhaften Arrangeuren wie Kerry Marsh, Jens Johansen, Thierry Lalo und Line Groth prägen speziell für den Chor arrangierte Stücke, auch von Mitgliedern aus den eigenen Reihen, das unverwechselbare Klangspektrum des Ensembles, das seit seiner Gründung im Jahre 1997 ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen ist. Das hohe Niveau und die starke Bühnenpräsenz wurden im September 2017 mit dem 2. Platz beim Niedersächsischen Chorwettbewerb in der Kategorie Populäre Chormusik in Bad Pyrmont honoriert.

In Konzerten und vielfältigen Veranstaltungen ist After Six a cappella und mit Band-Begleitung zu hören. 2017 feierte der Chor sein 20-jähriges Bestehen mit einer Reihe von ausverkauften Jubiläumskonzerten und trat als Partnerchor bei der Internationalen A cappella-Woche Hannover als Supoort von The Idea of North auf. Mit besonderen Konzertprojekten hat der Chor in den letzten Jahren sein Profil geschätft und sich auch überregional einen Namen gemacht, u.a. in einem bislang einzigartigen Kooperation mit der Big band ‘Clean, fina and funky’ (Ltg. Achim Kück). Weitere Highlights waren die erste Auslandsreise des Chors 2013 nach Glasgow sowie die Teilnahme am Jazz- und Popchor-Festival Total Choral in Berlin 2016. Im selben Jahr realisierte das Ensemble zudem eine Performance für Sennheiser unter der musikalischen Federführung des Sängers und Schlagzeugers Christian von Richthofen

Regelmäßige Workshops und Coachings mit Dozenten wie z.B. Morten Kjaer (ehemals Vocal Line), Tobias Hug (The Swingle Singers), Achim Rust (Juicebox), The Swingles, Felix Powroslo und Hilde Kappes, sorgen für eine stetige Inspiration und wertvollen Input von außen. Bis heute ist After Six einer der wenigen unabhängigen Jazzchöre in Hannover und hat sich als solcher in der hannoverschen Musikszene etabliert. Was seine Mitglieder seit jeher verbindet: Die unvergleichliche Freude an der Musik. Diese, das facettenreiche Repertoire und die strahlende Bühnenpräsenz des Chors machen jedes Konzert von After Six zu einem intensiven Erlebnis.

Wie alles begann…

Nach rund einjähriger Probenarbeit betraute Chorgründerin Nicole Adrian die bekannte Jazzsängerin und Chorleiterin Cymin Samawatie mit der musikalischen Leitung. Es entstand ein Repertoire aus swingenden Gospels und Jazzarrangements.

Im Anschluss übernahm zunächst Tilmann Weiß (5 vor der Ehe) die Chorleitung, von 2004 bis 2009 dann Frank Katemann – ein wahrer Glücksgriff für das Ensemble. Der studierte Musiker brachte frischen Wind in die Probenarbeit, und das Repertoire wurde um viele neue, anspruchsvolle Arrangements erweitert. Unter der Leitung von Frank nahm after Six anlässlich seines zehnjährigen Bestehens 2007 seine erste Studio-CD “10 Years – Songs ’bout Dolls & Gigolos” auf. Das CD-Release- und Jubiläumskonzert wurde ein voller Erfolg.

Nach Franks jobbedingtem Ausstieg übernahm Lena Metten die musikalische Leitung. Auch in dieser Zeit gab es viele neue Impulse und der Chor erarbeitete sich ebenso schöne wie komplexe Arrangements wie etwa  „Blue“ von Joni Mitchell oder „Spain“ von Chick Corea.